Konzert: Knorkator

| 10. 12. 2011 | Konzertbericht, Musik

Endlich wieder Knorkator! 3 Jahre nach ihrem “Abschiedskonzert” konnte ich die Berliner endlich wieder auf der großen Bühne erleben. Veranstaltungsort war erneut die komplett ausverkaufte (und leicht überfüllte) Columbiahalle, in der Knorkator mit 2 Konzerten ihre “Ü77-Tour” abschließen.

Beim Betreten der Location fiel sofort eine Leinwand auf der Bühne auf, die ein Videomitschnitt der Band beim Essen zeigte. Fast interessanter war aber die kleine Digitaluhr oben in der Ecke, die ganz gemächlich auf 00:00 herunterzählte. Kaum war diese Anzeige erreicht ging es auch direkt los. In den nächsten 2 Stunden bekam das Auditorium die gewohnte Ladung (geordneten) Chaos’ ins Gesicht. Knorkator spielten aus ihrem kompletten Reportoire und verwöhnten das Berliner Publikum auch mit einigen Bonuseinlagen. So spielte Ally Storch bei ausgewählten Songs die entsprechenden Violinenpassagen live mit der Band und für den Song “Arschgesicht” wurde der (schätzungsweise) 8-jährige Tim Tom (Sohn von Bandmitglied Alf Ator) auf die Bühne geholt, um den Song zu singen.  Auch wenn einige der zahlreichen Gimmicks (Pyro-Helm, Violinensound zum Anfang) nicht recht klappen wollten, störte das eigentlich niemanden. Nachdem Sänger Stumpen während “Kurz und Klein” in einem Ball über das Publikum maneuvrierte erreichte die Stimmung ihren Höhepunkt. Nach 5 Zugaben verließ die Band dann die Bühne und versprach alsbald eine Wiederholung folgen zu lassen.

Bleibt das Schlussfazit: Fantastisches Konzert mit viel Unterhaltungswert, bei dem so viel passiert, dass man es unmöglich alles beschreiben könnte. Ich freu mich schon aufs nächste Mal.

So far, Franz